Female-touch

Tantra: ist eine spirituelle und philosophische Praxis. Das ist die vorrangige Hauptausrichtung. Erst das New-Age in den 80er Jahren hat die Sexualität in den Vordergrund gerückt, vor allem im Westen. Tantra kann genauso ohne Nacktheit praktiziert und ausgeübt werden. Ebenso muss es keine 1:1 Berührungen geben und auch keinerlei Nacktheit. 
Beispiele dazu: Meditation, Rituale, Gesänge, Stille, Sitzen, Auseinandersetzung mit dir selbst - GANZHEIT - EINS-SEIN oder alles ist! Die Auflösung der Dualität.

 

Wenn du Heilung suchst und bei dir Traumata oder sexueller Missbrauch auftaucht, ist Tantra als erste Option kein idealer Start, weil Tantra in der Regel ein unbearbeitetes Machtgefälle von Gebender - Nehmender bewusst macht und erneut erfährst. Das erfolgt über innere Dialoge wie: Vorstellungen, Bildern im Kopf, Ideen über dich und andere, Konzepte, deinen Glaubenssätzen, energiegeladenen Sehnsüchten, deine Bedürftigkeit und es reaktiviert bereits erfahrenen Schmerz.  Dabei bist du kaum in deiner bewussten Erwachsenenposition. Dieser Shift, braucht Zeit und eine professionelle Begleitung. Die gute Nachricht ist: Tantra kann dich mit dir SELBST in Berührung bringen und Heilung begünstigen. Dir dadurch deineThemen bewusst machen, um sie zusätzlich und nachhaltig zu bearbeiten. Du kannst viel über dich selbst lernen, dein Gegenüber und dich dabei erforschen. Tantra kann dich auf deinen WEG als Erwachsene und wache Persönlichkeit bringen,  jedoch nie ein Heilversprechen geben. Tantra ist eine Lebenshaltung, des SEINS und des Herzens.

 

Eine Tantrika oder ein Tantriker kann dir einen Rahmen öffnen, den Erfahrungsraum halten, dir Werkzeuge an die Hand geben und mit dir auf Weg den gehen -  den du selbst gehen musst.  Die Selbstermächtigung für Heilung ist IMMER bei und in dir SELBST. Durch die Auseinandersetzung mit dir und deinem GEGENÜBER in LIEBE und mit HERZ ermöglicht HEILUNG.

Tantra ABC: Sicherheit und sicherer Raum

 

Tantra kann dir aufzeigen, was schon alles in dir selbst ist, du an dir durch ein Gegenüber oder mit anderen Menschen erforschst, entdeckst und erlebst, was ist oder nicht ist. Eine wichtige Voraussetzung für Tantra ist, dass du dich in jedem Moment der Erfahrung sicher fühlen kannst, dir vor allem vertraust und deiner Intuition folgst. Wenn sich etwas nicht gut oder nicht stimmig anfühlt, dann sage NEIN oder STOP in Verbindung mit deinem HERZEN! Spüre, erfahre und lerne deine GRENZEN zu verbalisieren - achte und respektiere GRENZEN anderer Menschen mit HERZ und gutem Boden.

Tantra ABC: Sorge für dich selbst

 

Lasse dich nicht verunsichern, weil es beispielsweise einen Gruppenzwang gibt oder weil die Tantrika oder der Tantrika selbst im unklaren mit seinen Grenzen ist. Stelle also klar, was Sache ist. Übe dich im Vorfeld, wie du Grenzen erfährst, spürst, wahrnimmst und kommunizierst. Übe deine Wahrnehmung und Umsetzung im Alltag mit deiner Partnerin, deinem Partner, Freunden, Familie und bei der Arbeit. Tue nichts, zu dem dein Kopf, Herz und dein Schoss nicht zu 100 % JA sagt. Und sonst ist es einfach ein NEIN oder die Ausgangslage ist unseriös. Vertraue dir selbst und lasse dir nicht deine Grenzen nehmen. Gleichzeitig ist es wichtig, Grenzen auch ausdehnen zu können, zu verändern jedoch nicht mit Druck, pushen durch Gruppenzwang, Herabwürdigung deiner Person, Manipulation oder durch Nötigung.

Tantra darf nicht Manipulation oder Zwang beinhalten. Auch nicht, dass dir jemand sagt, du bist halt noch nicht soweit oder du musst nur mehr dein Herzchakra öffnen dann ... oder endlich dein Ego ablegen ... oder endlich loslassen! Wenn sich für dich etwas nicht gut anfühlt, dann fühlt es sich für dich nicht gut an. Punkt. Nur aus einem sicheren Kontakt und sicheren Umfeld, stellt sich Wachstum und Reifung ein. Das ist sehr ernst zu nehmen! Eine körperliche oder mentale Erstarrung oder unmittelbare unterdrückte Schamgefühle sind bereits der Pfad, um sich als Opfer zu fühlen und das läuft unbewusst ab. In dieser Position bist du nicht mehr Erwachsen und reagierst nicht situationsadäquat. Da braucht es professionelle Führung, Unterstützung und Anleitung durch die Tantrika oder den Tantriker.

 

Tantra ABC: Gegenseitige Auftragsklärung I Was ist die Ausrichtung? Was ist das Ziel? Was soll erreicht werden?

 

Um all diese Themen, Fragen oder Anliegen des gemeinsamen Tuns zu bestimmen, ist das unverbindliche Gespräch der erste Schritt. Bereits da beginnt der Prozess sowie die Integration für dich.  Somit ist vor der Session klar, was der gemeinsame Boden für die Massage ist und du dich vertrauensvoll in meine Hände begeben kannst und deinem Ziel angstfrei folgst.